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#0 – Tief ins Glas schauen erwünscht

Oh, diese gereiften Tannine geben dem Wein eine unglaubliche Tiefe und komplexe Aromatik. Der Geruch vom zweiten Saturnring und diese leichten Anklänge von einer um 8:37 und achtzehn Sekunden geernteten Hibiskusblüte. Felix bene futuis!“

Über Wein wird philosophiert, beratschlagt, er wird geprüft, für schlecht befunden oder für gigantisch. Dieser einzigartige Stoff ist so vielfältig, dass es unmöglich ist nur eine Meinung darüber zu haben. Jeder sollte sich selbst eine Meinung darüber machen. Jeder Mensch riecht und schmeckt unterschiedlich. Und so ist es auch vollkommen verständlich, wenn der Tante der fassgereifte Merlot schmeckt, der Opa aber lieber ein Viertele TL runter zieht. Das Weinsortiment im Weingut der Stadt Stuttgart ist vielfältig und es ist für jeden was dabei.

Die vielen unterschiedlichen Weinberge bieten dem Team des Weinguts die Möglichkeit zu einer kreativen und vor allem auch lagentypischen Weinstilistik. Dies ist ein Grund dafür, warum es aktuell neun unterschiedliche Rieslinge (Sekt und Viertelewein eingeschlossen) im Angebot gibt. Jeder Riesling hat dabei seinen eigenen Charakter. Bei den Charakterweinen kommt dies natürlich am deutlichsten zum tragen. Aber auch die Rieslinge der Mönchhalde und aus der Cannstatter Halde haben ihre eigenen Nuancen und Finessen.

Es werden sicherlich einige Kurzgeschichten über die Rieslinge des städtischen Weinguts erscheinen.

Im „Weingeblubber“ soll es aber nicht nur um den Wein an sich gehen. Man stolpert unweigerlich über Geschichten und erlebt Dinge, die einfach erzählt werden müssen. In dem Restaurant Am Stadtgraben in Cannstatt gibt es, zum Beispiel, eine große Auswahl an städtischen Weinen. Und es gibt auch Gründe, warum man zum gegrillten Lammkarree mit gerösteten und gebackenen Auberginen am besten ein Glas Spätburgunder Mönchhalde trinken sollte. Die Kombination von Wein mit den richtigen Gerichten ist eine hohe Kunst und wird vor allem in der gehobenen Gastronomie in Perfektion umgesetzt. Doch auch im eigenen Wohnzimmer darf es gerne der passende Wein zum Lieblingsessen sein. Den ein oder anderen Tipp oder vielleicht auch mal ein leckeres Rezept wird es im „Weingeblubber“ sicherlich geben.

Die Themenfindung im „Weingeblubber“ ist nur in dem Sinne beschränkt, dass irgendwo ein Wein des städtischen Weinguts auftauchen muss. Dies schließt nicht aus, dass es auch mal einen Austausch mit einem anderen Winzer aus dem Stuttgarter Raum geben kann.

Wie man schon erahnen kann ist die Bandbreite der Kurzgeschichten hier sehr vielfältig. Lasst euch drauf ein und seid immer wieder gespannt, was als nächstes kommt.

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